Wie wir hören  

Die Ohrmuschel und der äußere Gehörgang wirken wie ein Schalltrichter, der die Schallwellen einfängt und an das schwingende System des Mittelohres weiterleitet. Die Resonanzfrequenz des Gehörgangs (um 35oo Hz) ist optimal geeignet, Sprachlaute, insbesondere die Vokalformanten und Konsonanten zu verstärken. Beim Baby ist der Gehörgangsknorpel noch sehr weich, was für bestimmte Messverfahren von großer Bedeutung ist.

Das äußere Ohr

Zunächst trifft der Schall auf das Trommelfell, das mittels eines Muskels (M. tensor tympani) gespannt werden kann. Ähnlich einer Kesselpauke, die durch Veränderung der Spannung unterschiedlich hohe Töne erzeugen kann, werden bei wenig gespanntem Trommelfell (eher schlaffer Trommelfellmuskel) besser tiefe Frequenzen und bei stärker gespanntem Trommelfell (eher straffer Trommelfellmuskel) besser hohe Frequenzen aufgenommen. Trommelfell und die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss, Steigbügel zusammen bewirken eine Schallverstärkung um das 22-fache, die erforderlich ist, um die Schallwellen vom Medium Luft (Außen- und Mittelohr) auf das Medium Flüssigkeit (Innenohr) zu übertragen. Die Druckverhältnisse im Mittelohr werden über die Ohrtrompete (Eustachische Röhre) angepasst, so dass für eine ideale Schwingungsfunktion des Mittelohres vor und hinter dem Trommelfell der gleiche Druck herrschen sollte.

Das Mittelohr

Im flüssigkeitsgefüllten Innenohr (Hörschnecke) wird durch die über das ovale Fenster eintretenden, vorverstärkten Schallwellen eine Wanderwelle ausgelöst, die je nach Frequenz der Schalleinwirkung an einer bestimmten Stelle ihr Schwingungsmaximum erfährt. In der Hörschnecke befindet sich die Basilarmembran mit den Hörsinneszellen. Sie ist ähnlich der Saite eines Musikinstrumentes an der Schneckenbasis in der Nähe des ovalen Fensters am stärksten gespannt und am dünnsten  und im Bereich der Schneckenspitze am dicksten und am schlaffesten. Die Basilarmembran wird durch die Wanderwelle dort am meisten ausgelenkt, wo der eingehende Ton am meisten mit der Frequenz und Beschaffenheit der Basilarmembran übereinstimmt. Die straffe, dünne Basilarmembran an der Schneckenbasis (ähnlich einer Geigensaite) fördert die Aufnahme hoher Frequenzen, die schlaffe, dicke Basilarmembran (ähnlich einer Kontrabass-Saite) die Aufnahme tiefer Frequenzen. Die durch die Wanderwelle bewirkten Bewegungen der Basilarmembran werden schließlich durch die dort sitzenden Hörsinneszellen in Nervensignale umgewandelt.

 Das Innenohr

Äußeres Ohr

Mittelohr

Innenohr

Äusseres Ohr

Mittelohr

Innenohr

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